Tibetische Klangschalen, häufig auch handgeschlagene Klangschalen aus Nepal genannt, werden seit vielen Jahren für Meditation, Klangarbeit und zur bewussten Erdung im Alltag genutzt.
Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf tibetische, handgeschlagene Klangschalen.
Kristallklangschalen unterscheiden sich deutlich in Material, Klangcharakter und Spielweise und werden hier bewusst nicht behandelt.
Die folgenden Hinweise basieren auf praktischer Erfahrung mit tibetischen Klangschalen, nicht auf Wirkversprechen oder theoretischen Konzepten.
Wofür werden tibetische Klangschalen genutzt?
Aus der Praxis zeigt sich, dass tibetische Klangschalen vor allem verwendet werden:
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für Meditation
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für Klangarbeit und Klangtherapie
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im Alltag, um bewusste Pausen einzulegen und Erdung zu finden
Je nach Nutzung wird Klang unterschiedlich wahrgenommen. Manche Menschen suchen einen ruhigen, tragenden Ton für Meditation, andere eine Schale, die sich gut spielen lässt und verschiedene Klangqualitäten zulässt.

Der wichtigste Punkt beim Kauf: der Klang
Beim Anhören einer passenden tibetischen Klangschale fallen häufig Aussagen wie:
„Oh, das fühlt sich angenehm an.“
„Oh – der ist es.“
Das zeigt sehr deutlich:
Die Entscheidung entsteht nicht über Daten oder Optik, sondern über das direkte Hören.
Aus Erfahrung ist wichtig:
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der Ton wirkt klar
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er ist ruhig in sich
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er fühlt sich stimmig und nicht anstrengend an
Das Aussehen der Schale spielt dabei für viele eine untergeordnete Rolle. Am Ende ist es der Klang, der eine tibetische Klangschale besonders macht.
Woran merkt man, dass eine tibetische Klangschale passt?
Ob eine Klangschale passt, ist meist ein Gefühl beim Anhören.
Ein zentrales Kriterium aus der Praxis ist, dass der Ton nicht instabil oder unruhig wirkt.
Als störend werden oft empfunden:
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ein flatternder oder unsauberer Klang
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ein Ton, der schnell unangenehm wird
Wenn der Klang klar, ruhig und gleichmäßig ist, entsteht häufig sofort eine Verbindung – ohne dass man sie erklären muss.
Größe und Gewicht: was sich in der Praxis bewährt
Viele Menschen entscheiden sich bei tibetischen Klangschalen für ein Gewicht zwischen
ca. 800 und 1500 Gramm.
Diese Größen werden häufig als gut handhabbar empfunden und eignen sich sowohl für Meditation als auch für Klangarbeit. Sehr kleine oder sehr große Schalen werden seltener gewählt, wenn eine vielseitige Nutzung gewünscht ist.

Handgeschlagene tibetische Klangschalen: große Unterschiede
Bei handgeschlagenen tibetischen Klangschalen gibt es sehr große Qualitätsunterschiede.
Da zunehmend auf Masse gearbeitet wird, sind viele Schalen nicht sauber verarbeitet oder klanglich nicht überzeugend.
Auch optische Merkmale wie Farbe oder Oberfläche können unruhig oder unsauber ausgeführt sein. Deshalb ist genaues Prüfen wichtig.
Aus der Praxis:
Man kann zehn Klangschalen in die Hand nehmen – und nur eine davon ist wirklich stimmig.
Jede Schale variiert. Genau diese Variabilität macht handgeschlagene Klangschalen ehrlich – aber auch anspruchsvoll in der Auswahl.
Qualität lässt sich nicht fühlen – man muss hören
Ob eine tibetische Klangschale hochwertig ist, lässt sich nicht allein durch Halten beurteilen.
Gerade bei maschinell gefertigten Schalen zeigt sich häufig:
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immer gleicher Ton
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gleiches Gewicht
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wenig Individualität
Das ist nicht grundsätzlich schlecht, aber oft nichts Besonderes.
Am Ende entscheidet immer das Anhören, nicht das Gewicht, nicht die Optik, nicht die Beschreibung.
Zubehör: Anschlagen und Spielen
In der Praxis werden unterschiedliche Klöppel für unterschiedliche Zwecke genutzt:
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Weiche Filzklöppel
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gut zum Anschlagen
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erzeugen einen sanften, runden Ton
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Härtere Reibeklöppel
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notwendig, um die Schale wirklich zu spielen
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ermöglichen unterschiedliche Klangqualitäten, oft als „maskulin“ und „feminin“ beschrieben
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Mit weichen Klöppeln ist dieses differenzierte Spielen meist nicht möglich. Deshalb nutzen viele Menschen beides – je nach Anwendung.
Häufige Fehler beim Kauf tibetischer Klangschalen
Ein häufiger Fehler ist, tibetische Klangschalen zu kaufen:
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ohne sie zu hören
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ohne Beratung
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rein nach Aussehen oder Beschreibung
Gerade wenn man die Schale nicht selbst in der Hand hatte, kann eine Beratung sehr hilfreich sein. So lassen sich Klang, Größe und Nutzung besser einschätzen. Aus Erfahrung funktioniert das sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.
Fazit: Gefühl und Beratung sind entscheidend
Beim Kauf einer tibetischen Klangschale gibt es keine festen Regeln.
Ein klarer Rat aus der Praxis ist jedoch:
Lass dich beraten, höre auf dein Gefühl – und nicht auf das Aussehen.
Wenn der Klang ruhig, klar und angenehm wirkt, ist das meist ein sehr gutes Zeichen.

Abschluss (7Sounds-Haltung)
Bei 7Sounds werden tibetische Klangschalen nicht nach Wirkversprechen ausgewählt, sondern nach Klang, Verarbeitung und Gesamteindruck. Jede Schale wird einzeln gehört und wahrgenommen – so wie später auch von den Menschen, die mit ihr arbeiten.
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